„Wenn der Vater mit dem Sohne…“

Zwei Gitarren und ein Schlagzeug im Kinostar Bretten

Auf Einladung des Jazz-Club Bretten kommt am Dienstag, 20. Oktober, 20.00 Uhr der Gitarrist Ro Gebhardt ins Kinostar Bretten. Er kommt mit einem Projekt, von dem er selbst sagt: „Nie waren die beteiligten Künstler besser aufeinander eingespielt“. Sein Partner am Bass ist nämlich sein 13-jähriger Sohn Alec.

Der international renommierte Gitarrist, der sonst eher bekannt ist durch seine Großprojekte mit Big-Band-Sound, Funk & Latin mit und ohne Gesang, kommt diesmal mit Gitarre, Bass und ganz viel Spielfreude. Die Gebhardts nehmen dabei Literatur aus Jazz, Blues, Funk, Brasil und Tango unter die Lupe und benutzen sie als Improvisationsgrundlage. Und natürlich dürfen auch ein paar Songs aus eigener Feder von der aktuellen, beim SR produzierten CD „Fruit of Passion“ nicht fehlen.

Als besonderer Gast wird der Franzose Jean-Marc Robin dabei sein. Ein Musiker, der mit seinem Schlagzeugspiel an der europäischen Spitze agiert, unter anderem bei Gebhardts Starkollegen Birelli Lagrene.

Die Presse schreibt:
„Als Musiker, der mittlerweile erfolgreich auf Bühnen wie dem Blue Note / New York, beim Central Park Jazzfest NYC, dem Duc de Lombard in Paris, dem Aquarium in Warschau oder dem A-Trane in Berlin gestanden hat und der als Gastdozent an Hochschulen und Universitäten wie z.B. dem Harbor Conservatory for the Performing Arts in New York, Mainz, Köln oder Malta geladen wurde, ist Ro wohl einer der gefragteren Musikern Deutschlands und Europas.“

Ro Gebhardt, Gitarre
Alec Gebhardt, E-Bass
feat. Jean-Marc Robin, drums

Ab Montag, 05. Oktober gibt es Karten im Vorverkauf ausschließlich im Kinostar zu den üblichen Öffnungszeiten für 15 €, Mitglieder 12 €, Schüler und Studenten 8 €; Restkarten an der Abendkasse.

Das Konzert findet unter den bekannten Hygieneregeln statt.

Der Jazz-Club plant weitere interessante Konzerte an verschiedenen Spielstätten. Am 03. November, 20.00 Uhr wird es in der Dürrenbüchiger Christuskirche das Konzert „BlueChurch“ geben. Die Buchung der begrenzten Plätze erfolgt über die Homepage des Jazz-Club. In Planung sind noch ein Konzert auf dem Gut Schwarzerdhof und im Musicpark Maulbronn. Näheres entnehmen Sie bitte zeitnah der Presse oder unserer Homepage.

Der Jazz-Club darf wieder Musik machen!

Sommersonderprogramm auf dem Gut Schwarzerdhof mit Tobias Langguth und Veronica Veliz

Am Sonntag, 19. Juli, 15.00 – 17.00 Uhr werden in der lauschigen Atmosphäre des Guts Schwarzerdhofs brasilianische Klänge und Rhythmen erklingen. Tobias Langguth, Gitarre, hat sich vom Rock, Bebop und Modern Jazz in den Achtziger Jahren immer mehr der brasilianischen Musik zugewandt. Veronica Veliz war 11 Jahre als professionelle Violinistin in Rio de Janeiro tätig. Die brasilianische Musik ist die Basis, die Lieblingsmusik des Duos. Aber darüber hinaus spielen sie Jazz, Swing oder auch Barockmusik von J.S. Bach.

Der Schwarzerdhof liegt in der Mitte zwischen Bretten und Oberderdingen. Das Konzert findet im Freien nach den geltenden Vorschriften statt. (Während des Einlasses besteht Maskenpflicht) Der Eintritt ist frei. Über eine Spende für die Verpflegung freut sich der Jazz-Club natürlich. Und die Künstler erhoffen sich in dieser für sie sehr schwierigen Zeit einen großzügigen Obolus.

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Der Jazz-Club Bretten auf Überraschungstour

Am Samstagnachmittag vor Pfingsten brachen Peter Gropp (Bass), Dieter Steitz (Piano), Lalena Katz (Gesang) und Sebastian Säuberlich (Gitarre) bei herrlichem Wetter zu einer geheim gehaltenen Tour zum Hohberghaus, der Seniorenresidenz „Am Saalbach“ und dem Seniorenheim „Im Brückle“ auf, wo es jeweils ca. 40 Min. Programm gab. Wenn der Jazz-Club schon keine Musikveranstaltungen durchführen kann, so wollte er doch Freude zu den Menschen bringen. Lalena Katz führte charmant durchs Programm und fand für jede Zuhörergruppe den richtigen Ton. 

Startpunkt war der weitläufige, grüne Innenhof des Hohberghauses. Die Titel waren träumerisch, wie bei „Dream a little dream“, brachten souliges Sommerfeeling mit „Summertime“ oder das ausdrucksstark gesungene Spiritual „ Wade in the water“. Mit einem Lächeln: „When you smile“ wollte sich die Band verabschieden, gab auf Verlangen aber gern noch eine Zugabe und machte sich nach „Going up the country“ zum nächsten Spielort auf. 

In der Seniorenresidenz am Saalbach wurden die Musiker schon erwartet. Die Bewohner hatten es sich auf den Balkonen bequem gemacht. Die Band spielte jetzt v.a. deutsche Stücke, gern auch zum Mitsingen, gefühlvoll interpretiert von Lalena Katz, wie „Wir wollen niemals auseinander gehen“, den flotten Tango „ Bei dir war es immer so schön“ oder „Heimweh“ von Freddie Quinn. 

Die letzte Station war das Seniorenheim „Im Brückle“. Die Senioren saßen auch hier schon erwartungsvoll auf ihren „Logenplätzen“. Bei den bekannten Stücken gingen sie teilweise richtig mit. Einen älteren Herrn hielt es nicht mehr auf seinem Sitz und er tanzte schwungvoll. Auch hier wurden Zugaben gefordert und die Bitte geäußert, dass der Jazz-Club bald wieder kommen solle. 

Die Auftritte wurden gefilmt. Ein Zusammenschnitt kann ab dieser Woche hier auf der Webseite oder unserem YouTube Kanal angesehen und –gehört werden, genauso wie „Corona-Session- Filmchen“, die in letzter Zeit unter Mitwirkung zahlreicher Musiker/innen entstanden und ebenfalls in nächster Zeit hochgeladen werden. 

„From Swing To Bop“

Das Armin Heitz Trio, feat. Zipflo Reinhardt

Der Jazzclub Bretten freut sich am Dienstag, 3.3., 20.00 das Armin Heitz Trio mit einem besonderen Gast, dem virtuosen Jazz-Violinisten Zipflo Reinhardt präsentieren zu können.

From „Swing To Bop“ ist das Motto des Programms, mit dem Armin Heitz seine Zuhörer begeistert. Er bietet mit Janosch Dörr, git. und Jean-Luc Miotti, kb zwei herausragende Musiker auf.

Armin Heitz (Jg. 1959) hatte mit 10 Jahren seine ersten öffentlichen Auftritte. In den 80-er Jahren knüpfte er erste Kontakte zur Sinti-Szene und musizierte mit allen namhaften Vertretern, u.a. auch schon mit Zipflo Reinhardt.

Zipflo Reinhardt (Jg. 1949) ist Nachfahre des legendären Jazzgitarristen Django Reinhardt. Er interpretiert Jazzstandards auf seine ganz eigene Weise. Vorbilder waren Stéphane Grappelli, Jean-Luc Ponty, Herbie Hancock und Chick Corea.

Die beiden Musiker sind seit den 90-er Jahren verbunden und haben sich gegenseitig beeinflusst.

Eintritt: 10 €, Mitglieder 5 €, Schüler/Studenten 3 €

Marenka , Vocal Pop-Jazz, beim Jazz-Club Bretten

Am Dienstag, 04.02., 20.00 Uhr bringt die Sängerin Regina Degado warme Klänge in den Lammkeller. Sie erzählt kleine glitzernde Geschichten voller Poesie. Zusammen mit ihrer Band zaubert sie auf ihrem Saxofon und ihrer Geige heiße Latin-Rhythmen, fast trägen, sexy Funk-Groove oder treibenden Swing um ihre Geschichten herum. Ihre Begleiter sind Rainer Granzin, Piano und Tobi Zeller am Schlagzeug. Frech, sanft, wild oder verträumt kommt sie daher und nimmt uns mit auf eine musikalische Entdeckungsreise.

Eintritt: 10,–/5,- Mitglieder-/3,– Schüler/Studenten

Foto: Tobi Zeller

Jamsession im Lammkeller

Nach dem begeisternden Jahresauftakt mit brasilianischer Musik des Duos Koschitzki-Pereira lädt der Jazz-Club am Dienstag, 21.01., 20.00 Uhr zur ersten Jamsession des neuen Jahres. Es darf im Brettener Lammkeller wieder kräftig gejamt, gerockt und gegroovt werden. Das bewährte Sessiontrio mit Peter Gropp am Kontrabass, Dieter Steitz am Piano und Sebastian Säuberlich an den Drums ist offen für alles und bildet die musikalische Grundlage für wechselnde Kombinationen. Die Bühne ist frei für alle, die sich im Zusammenspiel mit dem Trio und unterschiedlichen Gästen ausprobieren wollen. Bringen Sie Instrumente und Stücke mit, die Sie gern mal in einer Gruppe spielen wollen. Die Instrumente des Sessiontrios dürfen benutzt werden. Es sind immer spannende, lebendige Abende.

Der Eintritt ist frei.
Spenden sind willkommen.

Foto: Heidrun Kirchgeßner

Mit „Brazilian Blues“ des Duos Koschitzki-Pereira startet der Jazz-Club ins neue Jahr

Wenn Stefan Koschitzki und Fabiano Pereira die Bühne betreten, liegt unmittelbar ein Vibe in der Luft. Alle spüren sofort, dass dies der Beginn einer Reise ist, die in den Süden, auf die andere Seite des Atlantiks führt. Und sobald die erste Bossa Nova eine elektrisierende Verbindung zum Bebop eingeht, ist klar, dass die Reise nicht zu stoppen ist. „Brazilian Blues“ haben Koschitzki-Pereira ihr neues Album genannt. Der Titel ist auch in der Live-Präsentation Programm: Dem Pop wie dem Jazz, der Melancholie und der Spielfreude gleichermaßen zugewandt, umgeht die Band stilistische und kulturelle Grenzen und bleibt gerade deshalb tief im musikalischen Selbstverständnis Brasiliens verwurzelt. Mit spielerischer Leichtigkeit und solistischen Finessen bauen Stefan Koschitzki (Saxofon, Klarinette, Flöte, Stimme) und Fabiano Pereira (Gitarre, Lead-Gesang) eine Brücke zum Publikum. 

Di., 07.01.2020, 20.00 Uhr im Lammkeller                 

Eintritt: 10,-/Mitglieder 5,-/ Schüler/Studenten 3,- €

Die große Jazz-Club Weihnachtsparty am 28.12., 20.00 Uhr

Ein Feuerwerk mit Jazz und anderer guter Musik im Bernhardushaus.

Das Sessiontrio mit Peter Gropp am Bass, Dieter Steitz, Piano, und Sebastian Säuberlich am Schlagzeug hat sich für die große Weihnachtsparty eine illustre Schar Musiker eingeladen.
Neben Jean Guptill, tp, voc , seiner Frau Janina und Elly Stötzer (beide Gesang), sowie Joachim Walter, sax, cl, fl,, tritt der Jazz- und Bluegrass-Gitarrist David Mehre auf. 

Sean Guptill schloss 2006 sein Studium der Jazztrompete an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Zimmermann ab. Seit seinen frühen Jahren begeisterte er sich für Jazz-Größen wie Louis Armstrong, Count Basie und Chet Baker. Er nahm u.a. an Workshops von Ack van Rooyen teil, der das Brettener Publikum vor wenigen Wochen begeisterte. Nebenher entwickelte er seine gesanglichen Fähigkeiten im Funk- und Vocalensemble der Hochschule Mannheim. 

David Mehre komponiert für sein Quartett, mit dem er 2016 den 2. Preis beim Europäischen Burghauser Nachwuchsjazz gewann, v.a. Swing. Er tritt auch im Duo und als Solist, auch mit akustischer Gitarre, auf. 2013 riss das Quartett das Publikum im Jazz-Club von den Stühlen.

Außerdem bekommt Peters Sängergemeinschaft, die schon seit Jahren unter Peter Gropps Leitung den fröhlichen Gesang übt, ihren Auftritt zum Jahresabschluss.

Ort: Bernhardushaus, Postweg  55
Einlass: ab 19.00 Uhr

Eintritt: 18,-€, Mitglieder 14,- €, Schüler/Stud. 8,- €; 
Der VVK bei der Touristinfo und der Buchhandlung Kolibri läuft schon.

Foto: Pressefritz