„Jazz im Grünen“ mit dem Sean Guptill Quartett

Der Jazz-Club Bretten lädt am Sonntag, 13.9., um 11.30 Uhr zum „Jazz im Grünen“ bei der Festhalle Ruit ein.

Die Openair-Veranstaltung findet bei jedem Wetter (ausgenommen Unwetterwarnung) statt. Der Eintritt ist frei. Der Jazzclub bittet aber um Spenden für die Musik und die Verpflegung.
Sean Guptill begeisterte das Publikum mit seinem Auftritt bei der Jazz-Club Weihnachtsparty im Dezember 2019. Er spielt in vielen Kombinationen. Das Quartett am 13.9. baut auf dem „The Black and Blue Duo“ auf. Sean Guptill (Trompete, Gesang) und Steffen Schumacher (Klavier, Gesang) sind tief im Jazz verwurzelt, lieben das Experimentieren mit Standards und eigenem Material. Sean Guptill spielt nicht nur Trompete, sondern zaubert auch gekonnt Rhythmen aus seiner Loopstation und verleiht nicht zuletzt mit seinem soulgeprägten Gesang den Stücken seine persönliche Note. Steffen Schumacher steuert Harmonisches und Rhythmisches auf seinen 88 Tasten bei. Ergänzt wird das Duo diesmal von Johannes Schaedlich, Bass und Stefan Günther-Martens, Schlagzeug.

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung findet unter den bekannten Hygieneregeln statt: Abstand – Kontaktdaten – Masken am Eingang und am Selbstbedienungsbüfett.

Der Jazz-Club Bretten e.V. zu Gast beim KulturFreitag am 04. September

Das Session Trio (Dieter Steitz Piano, Peter Gropp Kontrabass und Sebastian Säuberlich Schlagzeug) wird an diesem Abend die Jam-Session-Atmosphäre aus dem Lamm-Keller auf den Rathausplatz bringen. Und wer die drei Musiker kennt, weiß, dass dann immer mit Überraschungen zu rechnen ist und es zu unerwarteten Begegnungen kommt. Denn in der Musikszene ist eine Jam-Session (Jam von jammen) ein zwangloses, spontan improvisiertes Zusammenspiel von Musikern, die üblicherweise nicht in einer Band zusammenspielen und -singen. Und so wird es sein, denn die Gäste, die sich noch angesagt haben (Heinz Stebe Saxophon und Lalena Katz Gesang), stehen an diesem Abend erstmals gemeinsam auf einer Bühne. Was die Musiker jedoch nicht davon abhalten wird, ihre Leidenschaft für den Jazz durch Hingabe und Spielfreude zum Ausdruck zu bringen.

Bildtext: Das Session Trio von links Sebastian Säuberlich, Dieter Steitz und Peter Gropp

Foto: Heidrun Kirchgessner

Pressestimme zum Jazz Walk – BNN – 18.08.2020

Jazz Club Bretten erfindet ein neues Format und begeistert das Publikum mit Darbietungen im Freien

Bretten (fz). Jazz? Just walk! Seit Monaten liegt die Kulturszene brach. Die Künstler lechzen nach Auftrittsmöglichkeiten, den Zuschauern fehlt der kulturelle Genuss. Da kam der Jazz Club Bretten auf die Idee, trotz Abstandsregelung und sonstigen Corona-Einschränkungen ein musikalisches Event auf die Beine zu stellen. Anstatt einem Konzert auf Stühlen zu lauschen, sollten die Zuhörer auch selbst aktiv werden, so die Idee von Vorstand Peter Gropp.

Treffpunkt des Wanderkonzerts war der Teich in Dürrenbüchig, wo Kurt Habart die Gäste mit seiner Djembe und Rhythmen vom Stamm der Malinken aus Guinea musikalisch auf den „Jazz Walk“ einstimmte. Nach kurzem Fußmarsch zur Grillhütte erwartete die generationenübergreifende Wandergruppe bereits der Gitarrenvirtuose Heiko Mall mit Flamenco- und Tangostücken. In Richtung Wössingen hatte es sich Helmut Dinkel mit seinem Saxofon auf einer Bank unter einem Nussbaum gemütlich gemacht. Seine wilden Saxofon-Improvisationen waren für ungeübte Zuhörer etwas gewöhnungsbedürftig und wohl eher ein Ohrenschmaus für Liebhaber der freien Karlsruher Jazzszene. Obwohl der Jazz Club im Vorfeld der Veranstaltung ganz bewusst auf Werbung verzichtete, „um den Besucheransturm nicht zu groß werden zu lassen“, so Peter Gropp, war die Wandergruppe inzwischen auf gut 60 Personen angewachsen. „Im Sinne einer Mitgliederversammlung haben wir nur intern die Informationen gestreut.“ Dennoch konnte Gropp auch Musikliebhaber aus der Region und sogar aus Karlsruhe begrüßen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen erfolgte der Anstieg auf den Lugenberg, wo Richard Bintz die Jazz-Jünger erwartete und mit atemberaubenden Läufen auf seinem Akkordeon begeisterte. Bekannte Melodien wie „Donauwellen“ von Josef Ivanovici erklangen. Mit einem Wanderlied schickte Bintz die Karawane auf die letzte Etappe zurück zum Teich. Dort hatten sich bereits Sabine Erdmann (Gesang) und Martin Löffel (Gitarre) eingerichtet und spielten eingängige Jazz-Standards.

Nach und nach gesellten sich auch die anderen Musiker dazu, und auch Peter Gropp griff zu seinem geliebten Kontrabass. Beim gemeinsamen Jammen kam die ganze Klasse jedes einzelnen Musikers wirkungsvoll zur Geltung. Die Gäste machten es sich auf der Wiese unter den Bäumen bequem und genossen quasi einen gemütlichen Sonntag.

Das Konzept des Jazz Walk – mit Gesprächen auf den Spazierwegen – könnte gut eine Blaupause für künftige Veranstaltungen sein. Als nächstes musikalisches Ereignis steht der „Jazz im Grünen“ am Sonntag, 13. September, in Ruit auf dem Terminkalender, und die „Blue Church“ in Dürrenbüchig folgt im November.

BNN – 18.08.2020

Der Jazz-Club darf wieder Musik machen!

Sommersonderprogramm auf dem Gut Schwarzerdhof mit Tobias Langguth und Veronica Veliz

Am Sonntag, 19. Juli, 15.00 – 17.00 Uhr werden in der lauschigen Atmosphäre des Guts Schwarzerdhofs brasilianische Klänge und Rhythmen erklingen. Tobias Langguth, Gitarre, hat sich vom Rock, Bebop und Modern Jazz in den Achtziger Jahren immer mehr der brasilianischen Musik zugewandt. Veronica Veliz war 11 Jahre als professionelle Violinistin in Rio de Janeiro tätig. Die brasilianische Musik ist die Basis, die Lieblingsmusik des Duos. Aber darüber hinaus spielen sie Jazz, Swing oder auch Barockmusik von J.S. Bach.

Der Schwarzerdhof liegt in der Mitte zwischen Bretten und Oberderdingen. Das Konzert findet im Freien nach den geltenden Vorschriften statt. (Während des Einlasses besteht Maskenpflicht) Der Eintritt ist frei. Über eine Spende für die Verpflegung freut sich der Jazz-Club natürlich. Und die Künstler erhoffen sich in dieser für sie sehr schwierigen Zeit einen großzügigen Obolus.

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Neues Video – Moritz und die Onliners

Ein Beitrag von Mitgliedern und Freunden des Jazz-Club Bretten e.V.

Moritz und die Onliners – die Corona Combo, die sich unter der Initiative von Karl Reuter während der kontaktfreien Zeit zusammen gefunden hat. Die Musiker kennen sich vom Workshop des Jazzclub Ettlingen und treffen sich sporadisch auf Jam Sessions. Inspiriert von den Sonntags 18 Uhr Nachbarschaftskonzerten und den online Konzerten diverser Jazzclubs und Kulturschaffenden haben die 5 Hobby Musikanten zum Spaß und mit einfachsten Mitteln My little suede shoes von Charly Parker eingespielt und zusammengemischt. Das Ergebnis lässt sich hören, wenn es auch stellenweise etwas wackelig daher kommt, was einzig und allein der Art der Produktion geschuldet ist. Viel Spaß mit Moritz und den Onlinern.

1. Brettener Heim-Tour

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde, Interessierte und Neugierige,
schön, dass Ihr ab und zu hier vorbei schaut, um zu sehen, was sich beim Jazz-Club Bretten e.V. so tut. Wir produzieren Corona-Session-Filmchen. Weitere werden mit neuen, bekannten Mitwirkenden, demnächst abrufbar sein.
Wir haben am vergangenen Samstag, 30.05.2020 unsere „1. Brettener Heim-Tour“ gemacht. Einen Zusammenschnitt der Aktion könnt ihr hier sehen/hören.
Wenn die Menschen nicht zu unseren Konzerten kommen können, gehen wir zu ihnen und spielen für sie. Deshalb bieten wir auch einen „Musiklieferdienst“ zu bestimmten Anlässen an. Die Auftritte können mit 1,2 oder 3 Musikern arrangiert werden und finden, entsprechend der aktuellen Regelungen, im Freien statt. Näheres dazu über mich (Peter Gropp 07252/86118, E-Mail: info@jazz-club-bretten.de).
Vielleicht gibt es bald auch wieder Live-Konzert-Angebote von uns. Schaut deshalb immer mal wieder hier vorbei.
Bis demnächst – Peter Gropp

Der Jazz-Club Bretten auf Überraschungstour

Am Samstagnachmittag vor Pfingsten brachen Peter Gropp (Bass), Dieter Steitz (Piano), Lalena Katz (Gesang) und Sebastian Säuberlich (Gitarre) bei herrlichem Wetter zu einer geheim gehaltenen Tour zum Hohberghaus, der Seniorenresidenz „Am Saalbach“ und dem Seniorenheim „Im Brückle“ auf, wo es jeweils ca. 40 Min. Programm gab. Wenn der Jazz-Club schon keine Musikveranstaltungen durchführen kann, so wollte er doch Freude zu den Menschen bringen. Lalena Katz führte charmant durchs Programm und fand für jede Zuhörergruppe den richtigen Ton. 

Startpunkt war der weitläufige, grüne Innenhof des Hohberghauses. Die Titel waren träumerisch, wie bei „Dream a little dream“, brachten souliges Sommerfeeling mit „Summertime“ oder das ausdrucksstark gesungene Spiritual „ Wade in the water“. Mit einem Lächeln: „When you smile“ wollte sich die Band verabschieden, gab auf Verlangen aber gern noch eine Zugabe und machte sich nach „Going up the country“ zum nächsten Spielort auf. 

In der Seniorenresidenz am Saalbach wurden die Musiker schon erwartet. Die Bewohner hatten es sich auf den Balkonen bequem gemacht. Die Band spielte jetzt v.a. deutsche Stücke, gern auch zum Mitsingen, gefühlvoll interpretiert von Lalena Katz, wie „Wir wollen niemals auseinander gehen“, den flotten Tango „ Bei dir war es immer so schön“ oder „Heimweh“ von Freddie Quinn. 

Die letzte Station war das Seniorenheim „Im Brückle“. Die Senioren saßen auch hier schon erwartungsvoll auf ihren „Logenplätzen“. Bei den bekannten Stücken gingen sie teilweise richtig mit. Einen älteren Herrn hielt es nicht mehr auf seinem Sitz und er tanzte schwungvoll. Auch hier wurden Zugaben gefordert und die Bitte geäußert, dass der Jazz-Club bald wieder kommen solle. 

Die Auftritte wurden gefilmt. Ein Zusammenschnitt kann ab dieser Woche hier auf der Webseite oder unserem YouTube Kanal angesehen und –gehört werden, genauso wie „Corona-Session- Filmchen“, die in letzter Zeit unter Mitwirkung zahlreicher Musiker/innen entstanden und ebenfalls in nächster Zeit hochgeladen werden.