Der Jazz-Club Bretten und Kinostar laden zum Filmstart von

„Jazz an einem Sommerabend“ (2021)

Am Dienstag, 19.10., 20.00 Uhr wird im Kinostar Bretten der Sommer noch einmal  lebendig.

Der erste und einzige Film des weltberühmten Fotografen Bert Stern (u. a. Marilyn Monroes „Last Sitting“) ist nicht nur ein herausragender Konzertfilm, sondern auch ein wunderbares Zeitdokument: Aufnahmen des Newport Jazz Festival und der America‘s Cup Segelregatta von 1958 werden mit stimmungsvollen Bildern der Stadt und Menschen in der Sommerfrische elegant kombiniert. 

Bert Stern kreiert mit Empathie und unnachahmlicher Leichtigkeit eine Symbiose zwischen den Größen der Jazzmusik auf der Bühne, ihrem Live-Publikum und den Menschen vor der Kinoleinwand. Wie in seinen Bildern gelingt es Stern auch hier – in impressionistisch anmutenden Momentaufnahmen und mit einem einzigartigen Blick für Details — die Persönlichkeiten der Porträtierten zu erfassen, seien es die Musikerinnen und Musiker auf der Bühne oder scheinbar willkürlich herausgegriffene Gesichter aus dem Publikum, in denen sich Lebensfreude, Entspannung und Entrückung spiegeln. 

Der Film entfaltet die volle Bandbreite der großartigen Musikerinnen und Musiker, dabei ist er ganz bei ihnen und dem Publikum: So animiert die mitreißende Performance von Rock ’n’ Roller Chuck Berry zum Tanzen und das Herbeizaubern der ganz leisen Töne verlangt den Instrumentalist*innen alles ab. Auf der Bühne stehen — neben vielen anderen—Legenden wie Louis Armstrong, Gerry Mulligan, Thelonious Monk und Mahalia Jackson. 

Im Vorprogramm spielt das bewährte Session Trio mit Peter Gropp am Bass, Dieter Steitz am Piano, Sebastian Säuberlich am Schlagzeug und ein besonderer Gast: Elly.

Der Eintritt beträgt 10,- €, 8,- € für Mitglieder und 5,- € für Schüler und Studenten. Vorverkauf und Abendkasse nur beim Kinostar Bretten

Der Einlass erfolgt nach den aktuell geltenden Coronaregeln.

https://www.kinostar.com/kino/allgemein/b_jazz-an-einem-sommerabend/?bretten

Traditioneller „Jazz im Grünen“ , diesmal in Bretten / Rinklingen

Am Sonntag, 12.09., 11.00 – 15.00 Uhr spielt die Split Point Group auf dem wohl schönsten Grillplatz in der Umgebung in Bretten / Rinklingen.

Split Point Group

Für einen Musiker kaum zu glauben, aber wahr! Schlagzeugerin Vera Arendt aus Bretten und Sängerin Sabine Erdmann aus Remchingen freuen sich, Ihre jazzbegeisterten Jungs aus der Pfalz und dem Saarland nach Bretten zu lotsen. Die Band fand sich 2020 trotz widriger Coronabedingungen um den Pirmasenser Jazzclub Vorstand Bernd Adler zusammen. Es wurde wöchentlich in den eigenen vier Wänden musiziert und zusammengemischt. Der Funke sprang über. Die Wellenlänge stimmte .

Das Saarländische Fernsehen berichtete bereits über diese Formation beim Onlinemusizieren. Über den Betreiber eines niederländischen Jazzclubs wurde ein Audiokonzert live gesendet und auch ein Live-Streaming Konzert auf Youtube konnte 2021 stattfinden. Neben Konzerten in der schönen Pfalz, werden die Musikerinnen und Musiker für das entsprechende Jazzflair beim Jazz-Club Bretten auf dem Rinklinger Grillplatz sorgen.

Auf dem Programm der Split Point Group stehen locker leichte Swingstücke, ergänzt durch lateinamerikanische Stücke. Von Duke Ellington, Thelonious Monk, Dave Brubeck über Miles Davis und Antonio Jobim wird stilistische Abwechslung geboten. Dabei schätzen die Jazzer besonders die Räume, die die Stücke jedem Bandmitglied für Soli öffnen und haben dabei auch gelegentlich den Schalk im Nacken sitzen. Die Lust zum Improvisieren und am präsenten Zusammenspiel ist nach der langen Zwangspause spürbar, davon können sich die Zuhörer live überzeugen!

Man darf gespannt sein.

Besetzung; Sabine Erdmann, Gesang, Thomas Schmitz, Tenorsaxofon, Martin Frick, Gitarre, Bernd Adler, Piano, Sebastian Krause, Kontrabass, Vera Arendt, Schlagzeug

Für das leibliche Wohl sorgen der Firefoodtruck aus Oberderdingen mit Burgern von „Streetfood 22“ und der Jazz-Club.

Die Einlasskontrolle erfolgt nach den aktuellen Coronabedingungen mit Kontaktdatenerfassung am Eingang des Grillplatzes.

Der Eintritt ist frei – Spenden sind natürlich willkommen.
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Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte,

das Jahr 2020 geht zu Ende und dies ist üblicherweise die Zeit, etwas inne zu halten und zurückzublicken, aber das wollen wir dieses Jahr nicht.

So ein verrücktes Jahr wollen wir nicht noch einmal erleben. Die Beschränkungen der Corona-Pandemie hatten und haben uns weiter fest im Griff. Ab Mitte März mussten wir alle unsere geplanten Veranstaltungen absagen. Als es im Sommer möglich war, Veranstaltungen unter Einhaltung der Hygienevorschriften durchzuführen, haben wir mit dem Konzert auf Gut Schwarzerdhof, dem Jazz-Walk in Dürrenbüchig und Jazz im Grünen Zeichen gesetzt. Der Jazzclub lebt und wir machen weiter.

Aber der aktuelle Lockdown zwingt uns erneut zum absoluten Stillstand und das vermutlich bis weit ins Frühjahr 2021 hinein. Keine Konzerte, Begegnungen, Erlebnisse, kein kulturelles Leben. Trotzdem arbeiten wir daran, Euch weiterhin musikalische Angebote machen zu können. Vieles wird sich verstärkt ins Netz verlagern, was vielleicht nicht alle gut finden werden. Aber ab wann wir wieder Live-Konzerte veranstalten können, ist gegenwärtig nicht zu sagen.

Schaut ab und zu auf unsere Homepage oder auf unseren YouTube-Kanal, auf dem im Übrigen zwei neue Filmchen zu sehen sind, dann seid Ihr informiert. Bleibt uns weiterhin gewogen, und wenn Ihr Ideen, Wünsche oder Anregungen habt, lasst sie uns zukommen.

Dieses Jahr wollen wir nicht zurückblicken, sondern mit Zuversicht nach vorn. Wir werden alles daran setzen, auch zukünftig das kulturelle Leben in Bretten und der Region zu bereichern, und wir freuen uns auf Eure Teilnahme und Unterstützung.

Euch wünsche ich alles Gute, versucht diesem besonderen Weihnachten auch etwas Positives abzugewinnen, kommt gut ins neue Jahr und vor allem bleibt gesund.

Peter Gropp
1. Vorsitzender

Musik ist die Melodie, zu der die Welt der Text ist.

A. Schopenhauer

„Wenn der Vater mit dem Sohne…“

Zwei Gitarren und ein Schlagzeug im Kinostar Bretten

Auf Einladung des Jazz-Club Bretten kommt am Dienstag, 20. Oktober, 20.00 Uhr der Gitarrist Ro Gebhardt ins Kinostar Bretten. Er kommt mit einem Projekt, von dem er selbst sagt: „Nie waren die beteiligten Künstler besser aufeinander eingespielt“. Sein Partner am Bass ist nämlich sein 13-jähriger Sohn Alec.

Der international renommierte Gitarrist, der sonst eher bekannt ist durch seine Großprojekte mit Big-Band-Sound, Funk & Latin mit und ohne Gesang, kommt diesmal mit Gitarre, Bass und ganz viel Spielfreude. Die Gebhardts nehmen dabei Literatur aus Jazz, Blues, Funk, Brasil und Tango unter die Lupe und benutzen sie als Improvisationsgrundlage. Und natürlich dürfen auch ein paar Songs aus eigener Feder von der aktuellen, beim SR produzierten CD „Fruit of Passion“ nicht fehlen.

Als besonderer Gast wird der Franzose Jean-Marc Robin dabei sein. Ein Musiker, der mit seinem Schlagzeugspiel an der europäischen Spitze agiert, unter anderem bei Gebhardts Starkollegen Birelli Lagrene.

Die Presse schreibt:
„Als Musiker, der mittlerweile erfolgreich auf Bühnen wie dem Blue Note / New York, beim Central Park Jazzfest NYC, dem Duc de Lombard in Paris, dem Aquarium in Warschau oder dem A-Trane in Berlin gestanden hat und der als Gastdozent an Hochschulen und Universitäten wie z.B. dem Harbor Conservatory for the Performing Arts in New York, Mainz, Köln oder Malta geladen wurde, ist Ro wohl einer der gefragteren Musikern Deutschlands und Europas.“

Ro Gebhardt, Gitarre
Alec Gebhardt, E-Bass
feat. Jean-Marc Robin, drums

Ab Montag, 05. Oktober gibt es Karten im Vorverkauf ausschließlich im Kinostar zu den üblichen Öffnungszeiten für 15 €, Mitglieder 12 €, Schüler und Studenten 8 €; Restkarten an der Abendkasse.

Das Konzert findet unter den bekannten Hygieneregeln statt.

Der Jazz-Club plant weitere interessante Konzerte an verschiedenen Spielstätten. Am 03. November, 20.00 Uhr wird es in der Dürrenbüchiger Christuskirche das Konzert „BlueChurch“ geben. Die Buchung der begrenzten Plätze erfolgt über die Homepage des Jazz-Club. In Planung sind noch ein Konzert auf dem Gut Schwarzerdhof und im Musicpark Maulbronn. Näheres entnehmen Sie bitte zeitnah der Presse oder unserer Homepage.

„Jazz im Grünen“ mit dem Sean Guptill Quartett

Der Jazz-Club Bretten lädt am Sonntag, 13.9., um 11.30 Uhr zum „Jazz im Grünen“ bei der Festhalle Ruit ein.

Die Openair-Veranstaltung findet bei jedem Wetter (ausgenommen Unwetterwarnung) statt. Der Eintritt ist frei. Der Jazzclub bittet aber um Spenden für die Musik und die Verpflegung.
Sean Guptill begeisterte das Publikum mit seinem Auftritt bei der Jazz-Club Weihnachtsparty im Dezember 2019. Er spielt in vielen Kombinationen. Das Quartett am 13.9. baut auf dem „The Black and Blue Duo“ auf. Sean Guptill (Trompete, Gesang) und Steffen Schumacher (Klavier, Gesang) sind tief im Jazz verwurzelt, lieben das Experimentieren mit Standards und eigenem Material. Sean Guptill spielt nicht nur Trompete, sondern zaubert auch gekonnt Rhythmen aus seiner Loopstation und verleiht nicht zuletzt mit seinem soulgeprägten Gesang den Stücken seine persönliche Note. Steffen Schumacher steuert Harmonisches und Rhythmisches auf seinen 88 Tasten bei. Ergänzt wird das Duo diesmal von Johannes Schaedlich, Bass und Stefan Günther-Martens, Schlagzeug.

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung findet unter den bekannten Hygieneregeln statt: Abstand – Kontaktdaten – Masken am Eingang und am Selbstbedienungsbüfett.

Der Jazz-Club Bretten e.V. zu Gast beim KulturFreitag am 04. September

Das Session Trio (Dieter Steitz Piano, Peter Gropp Kontrabass und Sebastian Säuberlich Schlagzeug) wird an diesem Abend die Jam-Session-Atmosphäre aus dem Lamm-Keller auf den Rathausplatz bringen. Und wer die drei Musiker kennt, weiß, dass dann immer mit Überraschungen zu rechnen ist und es zu unerwarteten Begegnungen kommt. Denn in der Musikszene ist eine Jam-Session (Jam von jammen) ein zwangloses, spontan improvisiertes Zusammenspiel von Musikern, die üblicherweise nicht in einer Band zusammenspielen und -singen. Und so wird es sein, denn die Gäste, die sich noch angesagt haben (Heinz Stebe Saxophon und Lalena Katz Gesang), stehen an diesem Abend erstmals gemeinsam auf einer Bühne. Was die Musiker jedoch nicht davon abhalten wird, ihre Leidenschaft für den Jazz durch Hingabe und Spielfreude zum Ausdruck zu bringen.

Bildtext: Das Session Trio von links Sebastian Säuberlich, Dieter Steitz und Peter Gropp

Foto: Heidrun Kirchgessner